Sonntag, 2. Dezember 2007

Was für ein Tag...

Ich hab ja versprochen, dass ich heute was schreiben wollte, obwohl ich mich jetzt gerade echt dazu motivieren muß.
Nagut. Gestern war ich ja auf der Geburtstagsfeier, das war soweit auch ganz nett, habe dort einige Leute wiedergetroffen, die ich wirklich lange nicht mehr gesehen habe. War schon witzig. Mal schauen, wie das jetzt weitergeht mit Kontakt halten und so. Wird die Zeit wohl zeigen.
Bin dann ja gestern Nacht noch nach Hause gefahren, natürlich ohne getrunken zu haben. War dann doch kaputter, als ich erwartet hätte. Habe mich natürlich noch an den Rechner gesetzt, um mir eine Serienfolge anzuschauen und bin dann grandios im Schreibtischsessel eingeschlafen. Das ist mir schon länger nicht mehr passiert. Dann gegen 8 völlig zerknautscht aufgewacht, gesehen, dass das Bett voll mit irgendwelchem Zeugs liegt und beschlossen, im Sessel zu bleiben.
Effektiv "aufgestanden" bin ich gegen Mittag, nicht besonders erholt.
Erstaunlicherweise konnte ich mich sogar ziemlich leicht motivieren, etwas für die Uni zu erledigen, Motivation war aber auch schnell futsch. War dann hochmotiviert, meine Bude hier auf Vordermann zu bringen, konnte mich aber nicht so recht aufraffen, habe den ganzen Tag dann mehr oder minder mit irgendwelchem Zeugs verplempert und wenig Sinnvolles zusammengebracht.
Bei sowas nerv ich mich ja selber. Unzufriedenheit steigt: über meine Trägheit manchmal, über mein Zimmer, was ich derzeit nicht wirklich ansehnlich finde, über die Uni, die mich im Moment mehr als nur nervt. Entsprechend wollte ich hier raus.
Da mein Auto nun seit gestern auch wieder einen funktionierenden Lichtschalter hat, dachte ich mir, dass ich mal nachts zur Plesse fahre. Das ist eine Burgruine in der Nähe, zu der ich ganz gerne fahre, wenn ich Abstand zu irgendwas gewinnen will und dazu alleine sein möchte.
Das Wetter hier in der Stadt ist in Böen stürmich und teils regnerisch. Hier in der Stadt. Die Plesse liegt exponiert am Berg. Dort war es durchgehend stürmisch und regnerisch. So stürmisch sogar, daß mir der Kragen, den ich extra zum Schutz schön hochgeschlagen habe, ein paarmal wirklich klatschend ins Gesicht gepfeffert ist.
Auf dem Rückweg höre ich dann im Auto "... im Süden Niedersachsens stürmische Böen, meiden sie besonders Waldgebiete...". Überlebt habe ich trotzdem.
Dass ich heute nicht so ganz auf der Höhe war, zeigte sich in der nächsten Aktion. Ich hatte dann im Auto irgendwie plötzlich Lust, einkaufen zu fahren, zumindest für eine Flasche Wein.
Ich kurve also zum nächsten Supermarkt, der hat ja bis 22 Uhr geöffnet. Aber nicht Sonntags, Pustekuchen! Egal, man lernt ja nie aus.
Muss mal schauen, wie ich diesen Tag jetzt zu Ende bringe... mein Bad müsste mal gewischt werden.